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Medienmitteilung vom 22. Januar 2019 Unteroffiziersverein Baseland

  • Oberst Rolf M. Walther
  • 5. Feb. 2019
  • 3 Min. Lesezeit

Tradition bewahren, aber auch offen sein für Neues und Unbekanntes. Präsident zeigt sich enttäuscht über die politischen Mandatsträger.

Am Samstag, 19. Januar 2019 fand auf dem Dietisberg die 124. Generalversammlung des UOV-BL statt. Aus Politik und Militär konnte der Präsident, Oberst Rolf M. Walther, einige Gäste begrüssen. Beehrt wurde der Anlass durch die Anwesenheit des Landratspräsidenten Hannes Schweizer (SP) und Regierungsrat Isaac Reber (Grüne).

Regierungspräsidentin Monica Gschwind (FDP) sowie RR Anton Lauber (CVP) liessen sich entschuldigen. Auch Andrea Kaufmann (FDP) und Matthias Ritter (SVP) konnten der Einladung keine Folge leisten, dazu auch leider der Gemeindepräsident von Diegten. Die anderen, eingeladenen Landratsmitglieder haben sich nicht gemeldet.

Das gleiche Bild zeigte sich leider auch bei den nationalen Mandatsträgern. Interessanterweise haben sich SR Claude Janiak (SP) und auch die neue NR Samira Marti (SP) umgehend entschuldigt, da sie an diesem Tag bereits anderweitige Verpflichtungen hatten. Alle anderen, gewählten, nationalen Politikerinnen und Politiker haben auf die Einladung NICHT reagiert. Also weder ab- noch angemeldet. Der Präsident zeigte sich ob diesem Verhalten von gewählten Politikpersonen sehr enttäuscht. Auch seine Anfrage an die Kandidatin der FDP für den Stände- rat wie auch an den Kandidaten der SVP für die Regierungsratswahlen, sich zum EU-Waffenrecht gegenüber der Versammlung zu äussern, gaben keine Antwort. Er zweifelte an der Führung des Sekretariats dieser Politiker. Der Versammlung gab der Präsident zu bedenken, bei den nächsten Wahlen zu überlegen, welchen Namen sie auf ihren Wahlzettel schreiben sollen. Er wisse es.

Von militärischer Seite wohnten Div Hanspeter Walser, Kdt Ter Div 2 und der alte und neue Kreiskommandant des Kantons Baselland der Versammlung bei. Auch durften viele Repräsentanten von befreundeten Militärvereinen begrüsst werden.

Florian Thomet, Mitglied der Geschäftsleitung Dietisberg, orientierte über das Schaffen und Werken dieser Institution und zeigte der Versammlung die von ihrer Institution produzierten Produkte.

Die aus 18 Punkten bestehende Traktandenliste konnte speditiv und ohne grosse Probleme durchgearbeitet werden. Dabei stand der grosse, budgetierte Verlust von um die CHF 10‘000.-- im Vordergrund. Aus der Versammlung kam der Antrag, die Ausgaben für das Jahr 2019 auf CHF 7‘500.-- zu begrenzen. Die Stimmberechtigten folgten dem Antrag des Vorstandes und bewilligten das Budget. Der Kassier wie auch der Präsident versprachen jedoch, alles zu unternehmen, das Budget zu unterschreiten. Dazu benötigt der Verein aber auch Mitgliederzuwachs, was im Moment die grösste Herausforderung für den UOV-BL ist. Durch die Änderungen mit der WEA (Weiterentwicklung der Armee) zeigt sich der Präsident zuversichtlich, neue, junge Unteroffiziere für die Idee des UOV- BL zu gewinnen. Im Frühjahr 2019 ist ein entsprechender Anlass geplant.

Zum Abschluss der Versammlung ergriffen die Gäste das Wort, bedankten sich für die Einladung und wünschten dem UOV-BL weiterhin gutes Gelingen. Mit flammenden Worten erzählte der Landratspräsident von seinen Erinnerungen als Minenwerfer. Dazu forderte er auf, Traditionen zu wahren aber das Gesellige nicht zu vergessen. Das passiere nicht über Internet etc., sondern in den Vereinen. RR Reber gab seine Gedanken in Bezug auf die freie Wahl der Dienste an der Bevölkerung preis. Auch plädierte er für eine allgemeine Wehrpflicht. Andere Staaten haben gezeigt, dass dies problemlos funktioniere. Selbstverständlich müsse diese Wahlmöglichkeit verfassungskonform sein. Div Walser informierte über den Stand der WEA und zeigte auf, dass seitens Personalaufwuchses noch einige Probleme zu lösen seien.

Nach dem Singen des Baselbieterliedes schloss Oberst Walther die Versammlung. Beim anschliessenden Apéro wurden noch einige Themen diskutiert und Meinungen ausgetauscht.

Kontakt:

Präsident Oberst Rolf M. Walther

praesident@uov-bl.ch

Mobile: +41 79 237 35 91

 
 
 

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