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Bündner Zweitagemarsch

  • Autorenbild: Sheila Anneler
    Sheila Anneler
  • 9. Juni 2018
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 27. Apr. 2025

Aufgrund zahlreicher Absagen aus dem Verein, zumeist wegen gesundheitlichen Einschränkungen, waren an diesem Marsch vom UOV BL leider nur zwei Marschierer am Start. Zum einen Roger, welcher um etwa 1100 mit dem Auto bei der Kaserne in Chur ankam, zum anderen Pierre, welcher aufgrund diverser Baustellen auf der Strecke Genf-Chur erst gegen 1400 mit dem ÖV ankam.

Nachdem Roger die Gruppe im Marschbüro angemeldet hatte und das Zimmer bezogen war, gab es im Hof noch eine kleine Stärkung.

Um 1300 fand vor der Kaserne die Eröffnung des Marsches statt, welche durch eine kleine Ansprache des Armeeseelsorgers des Waffenplatzes abgerundet wurde. Nach dem traditionellen Startschuss aus der Miniatur-Kanone ging es als geschlossenes Feld zunächst quer durch die Stadt Chur bis zum ersten Posten, an welchem sich dann die einzelnen Gruppen selbstständig weiter auf den Weg machten.

Bei schönstem und warmem Wetter ging es anschliessend weiter auf den Weg Richtung Zielhang des Waffenplatzes Chur. Kurz vor dem Zielhang konnten an einem Posten die Kraftreserven aufgefüllt werden, bevor es dann an den Aufstieg über knapp 800 Höhenmeter ging.

Auf dem Weg über den Zielhang gibt es immer wieder Stellen, an denen man gute Fotos machen kann, was auch immer wieder rege genutzt wurde, wird man doch mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Oben angekommen gab es erneut einen kleinen Posten, an dem die verbrauchte Energie wieder aufgefrischt wurde.

Nach dem anschliessenden Abstieg und einer kurzen Wegstrecke durch die Landschaft, kam man an den nächsten Posten, welcher diesmal direkt bei einem Schiessstand lag. Da der Marsch dieses Jahr auf das gleiche Datum die das Feldschiessen fiel, gab es die Möglichkeit, dieses auf der Strecke auch gleich zu schiessen. Der Stand ist zwar klein, aber dank einer guten Planung gab es keine grösseren Wartezeiten, welche ohnehin durch einen kleinen Apero vor dem Stand überbrückt werden konnten.

Von dort ging es dann auf die Finale strecke zurück Richtung Chur Kaserne, welche Roger gegen 1845 erreichte. Pierre war ebenfalls bereits anwesend, da er, im Gegensatz zu Roger, welcher die erstmalig angebotene 30km-Strecke machte, nur die kurzen 20 km unter die Füsse nahm. Nach dem zurückmelden und einer wohltuenden Dusche ging es dann im Ausgangsanzug zum Traditionellen, gemeinsamen Abendessen, welches im Anschluss noch in der Läuferbar, durch den einen oder anderen Drink, seinen Ausklang fand.

Am nächsten Tag ging es bereits wieder sehr früh los gab es doch bereits ab 0630 Frühstück und die Zimmer mussten vorher ja auch noch verlassen werden.

Um 0730 konnte Roger die Gruppe komplett melden und es ging los, um die sonntäglichen 20km zu bewältigen.

Diesmal ging es in die andere Richtung, Richtung Donat/Ems

Das Wetter machte auch am Zweiten Tag genau gleich mit, wie am ersten, es war also sonnig und warm.

Beschwingt durch das gute Wetter, und dem einen oder anderen kleinen Schwatz auf der Strecke, wurde der erste Posten zügig erreicht und die zweite Etappe Richtung Golfplatz unter die Füsse genommen.

Nachdem auch dieser Teil absolviert war, wurden die Beschwerden an den Füssen auf der dritten Etappe mit jedem Schritt ein klein wenig grösser, weshalb Roger sich entschloss, beim 3. Posten das Taxi zur Kaserne zu nehmen.

Zusammen mit 3 weiteren Marschierern, welche dort ebenfalls ausstiegen, kamen wir dann gegen 1115 bei der Kaserne an.

Nach der Zusammenkunft mit Pierre, welcher ebenfalls früher abgebrochen hatte, konnte Roger die Gruppe beim Marschkommandanten offiziell abmelden und die MLAs entgegennehmen. Nach dem anschliessenden, obligaten Waldfest und einer Dusche ging es dann auch schon wieder auf den Heimweg. Pierre machte sich in Richtung Bahnhof auf und Roger nahm den Weg über die Autobahn unter die Räder, vorbei am Churer Zielhang, an welchem sich nächstes Jahr erneut der Schweiss sammeln wird.

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